King of the Court im Padel: Regeln und Ablauf
King of the Court wird auf einem einzigen Platz gespielt: Vier stehen auf dem Feld, alle anderen warten in einer Schlange. Wer gewinnt, bleibt stehen. Wer verliert, stellt sich hinten an. Das Format ist schnell, laut und eignet sich perfekt als Finale eines Turnierabends.
Der Ablauf in vier Schritten
Die ersten vier Spieler betreten den Platz, alle übrigen stellen sich in die Warteschlange.
Es wird bis zu einer Zielpunktzahl gespielt — bei einem schnellen Format oft nur bis 8 oder 11 — oder komplett auf Zeit ohne festes Ziel.
Das Siegerteam bleibt auf dem Platz. Das Verliererteam reiht sich hinten in die Schlange ein.
Die nächsten zwei aus der Schlange kommen als Herausforderer aufs Feld. Das wiederholt sich, bis die Session zu Ende ist.
Wann ist Schluss?
Üblich sind zwei Abbruchbedingungen: eine feste Anzahl an Spielen oder ein Zeitlimit für die gesamte Session.
Beim Zeitlimit wird nie mitten im Ballwechsel abgebrochen — die laufende Partie wird zu Ende gespielt und danach abgerechnet. Am Ende gewinnt, wer die meisten Punkte gesammelt hat.
King of the Court oder King of the Hill?
Die beiden Namen werden ständig verwechselt. King of the Court ist das offizielle Ein-Platz-Format mit Warteschlange, das hier beschrieben ist.
King of the Hill meint dagegen das Klettern über mehrere Plätze: Sieger steigen Richtung Platz 1 auf, Verlierer ab. Das ist die Bewegungslogik, die auch ein normales Mexicano-Turnier benutzt.
Wer wenig Platz hat, spielt King of the Court. Wer mehrere Plätze gleichzeitig belegen kann, spielt King of the Hill beziehungsweise Mexicano.
Für wen lohnt sich das Format?
Ideal ist King of the Court für sechs bis zwölf Personen mit nur einem Platz — der klassische Trainingsabend oder das Finale nach der Gruppenphase.
Weil immer nur vier gleichzeitig spielen, gehören Wartezeiten dazu. Kurze Zielpunktzahlen halten die Schlange in Bewegung.
Häufige Fragen
Wie viele Spieler braucht man für King of the Court?
Mindestens sechs, damit überhaupt eine Warteschlange entsteht. Sechs bis zwölf funktionieren am besten — darüber werden die Wartezeiten lang.
Bis wie viel Punkte spielt man?
Kurze Ziele halten das Format in Bewegung: 8 oder 11 Punkte sind üblich. Alternativ wird ganz ohne Zielpunktzahl auf Zeit gespielt und das laufende Spiel per Hand beendet.
Was ist der Unterschied zwischen King of the Court und King of the Hill?
King of the Court läuft auf einem Platz mit Warteschlange. King of the Hill läuft über mehrere Plätze: Sieger steigen auf, Verlierer ab — dieselbe Logik wie beim Mexicano.
King of the Court mit automatischer Warteschlange, Zielpunkten und Zeitlimit starten.
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